Sinnlich Fotos – so sagt es schon der Name – sollen die Sinne des Betrachters stimulieren. Es wird dich jetzt vielleicht überraschen, dass ich das für unglaublich einfach halte. Man stellt eine (halb) nackte Person vor eine Kamera, drückt den Auslöser und schon löst man eine instinktive Reaktion beim Publikum aus. Gut wird ein Bild dadurch allerdings noch lange nicht.
Eine Person vor der Kamera gut aussehen zu lassen, sexy sogar, ohne dabei billig oder ausbeuterisch zu werden, setzt ein Level an fotografischen Fähigkeiten voraus, die weit über die Grundlagen hinaus gehen – und das ist noch nicht mal der schwierige Teil. Man braucht viel Empathie und Feingefühl, wenn man sich mit solchen Themen beschäftigen will. Dabei muss eine Vertrauensbasis zwischen Model, Fotograf und Betrachter entstehen, aufgrund derer alle Beteiligten wissen, dass sie hier etwas sehen, das echt ist, auf Einvernehmlichkeit beruht und das trotzdem die Sinne anregt.














